Stromtarif Wärmepumpe: Wärmepumpenstrom 2026
Wärmepumpenstrom gibt es 2026 ab rund 20 ct/kWh, Haushaltsstrom kostet fast das Doppelte. An einer konkreten Rechnung zeigen wir dir, ab wann sich ein eigener Stromtarif für die Wärmepumpe lohnt.
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Wärmepumpenstrom startet 2026 bei rund 20 ct/kWh, der normale Haushaltsstrom liegt im Schnitt bei etwa 35 ct (Stand Juli 2026). Ein eigener Stromtarif für die Wärmepumpe kann dir also je nach Verbrauch mehrere Hundert Euro im Jahr sparen. Ob sich der Wechsel lohnt, hängt an einer einzigen Zahl: deinem Jahresverbrauch.
Rechnen wir das mal durch. Eine Familie im Altbau, Gasheizung raus, Luft-Wasser-Wärmepumpe rein, verbraucht grob 5.000 kWh Strom fürs Heizen. Mit Haushaltsstrom zu 35 ct sind das 1.750 Euro im Jahr. Mit einem Wärmepumpentarif zu 24 ct nur noch 1.200 Euro. Macht 550 Euro Unterschied, abzüglich rund 36 Euro fürs Messentgelt des zweiten Zählers. Unterm Strich etwa 510 Euro. Jahr für Jahr.
Was Wärmepumpenstrom 2026 wirklich kostet
Wärmepumpenstrom ist Strom mit eigenem Lastprofil, den Versorger günstiger anbieten, weil die Wärmepumpe steuerbar ist. Im bundesweiten Querschnitt beginnen die günstigen Tarife aktuell bei etwa 20 ct/kWh (Stand Juli 2026). Der Haken: du brauchst dafür meist einen separaten Zähler, und der kostet einmalig 500 bis 1.000 Euro Einbau plus ein monatliches Messentgelt.
Genau deshalb ist der reine Preisvergleich trügerisch. Ein Tarif, der auf dem Papier 12 ct billiger aussieht, muss erst die Fixkosten des zweiten Zählers wieder reinholen. Bei wenig Verbrauch frisst das Messentgelt die Ersparnis auf.
| Haushaltsstrom | Wärmepumpentarif | |
|---|---|---|
| Arbeitspreis | ca. 35 ct/kWh | ab ca. 20 ct/kWh |
| Extra Zähler | nein | meist eigener Zähler |
| Messentgelt | im Tarif enthalten | ca. 2 bis 4 Euro/Monat |
| Lohnt sich ab | immer | ca. 3.000 kWh/Jahr |
Werte gerundet, Stand Juli 2026. An deiner Adresse zeigt der Tarifrechner die real verfügbaren Preise.
§ 14a EnWG: der Rabatt, den viele liegen lassen
Seit dem 1. Januar 2024 gilt § 14a EnWG. Wer seine Wärmepumpe als steuerbare Verbrauchseinrichtung anmeldet, bekommt reduzierte Netzentgelte. In Modul 1 gibt es eine pauschale Gutschrift von rund 110 bis 190 Euro pro Jahr, ganz ohne extra Technik (Stand Juli 2026, je nach Netzbetreiber).
Wer viel heizt, fährt mit Modul 2 oft besser: bis zu 60 Prozent Rabatt auf den Arbeitspreis des Netzentgelts, dafür braucht es aber einen eigenen Zähler. Für Vielverbraucher schlägt das die Pauschale deutlich, für Wenigverbraucher selten. Beide Module musst du aktiv beim Netzbetreiber anstoßen. Von allein passiert nichts.
Wann sich der separate Zähler rechnet
Klare Empfehlung: Ab etwa 3.000 kWh Wärmepumpen-Verbrauch im Jahr lohnt sich ein eigener Wärmepumpentarif fast immer. Der zweite Zähler ist in ein bis zwei Jahren wieder drin, danach sparst du bei jeder Kilowattstunde.
Darunter, etwa im gut gedämmten Neubau mit wenig Heizbedarf, kann der Haushaltstarif mit § 14a Modul 1 die bessere Wahl sein. Ein Zähler, ein Tarif, trotzdem der Netzentgelt-Rabatt.
Ehrlich gesagt ist der häufigste Fehler nicht der falsche Anbieter, sondern der falsche Vergleich. Schau nicht nur auf den Arbeitspreis, sondern auf die Jahreskosten inklusive Grund- und Messpreis. Sonst wechselst du zu einem Tarif, der günstig aussieht und am Ende teuer ist.
Dieser Beitrag wurde KI-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft.
Häufige Fragen
Was kostet Wärmepumpenstrom 2026?
Günstige Wärmepumpentarife starten im bundesweiten Querschnitt bei rund 20 ct/kWh (Stand Juli 2026). Normaler Haushaltsstrom liegt im Schnitt bei etwa 35 ct/kWh. Der genaue Preis hängt von deiner Postleitzahl und deinem Verbrauch ab.
Lohnt sich ein separater Stromzähler für die Wärmepumpe?
Meist ab etwa 3.000 kWh Heizstrom im Jahr. Der Einbau kostet einmalig 500 bis 1.000 Euro plus ca. 2 bis 4 Euro Messentgelt pro Monat. Bei höherem Verbrauch ist das in ein bis zwei Jahren wieder drin.
Was bringt mir § 14a EnWG bei der Wärmepumpe?
Reduzierte Netzentgelte für steuerbare Geräte. Modul 1 gibt eine pauschale Gutschrift von rund 110 bis 190 Euro pro Jahr ohne Extra-Technik, Modul 2 bis zu 60 Prozent Rabatt auf den Arbeitspreis, dafür mit eigenem Zähler (Stand Juli 2026). Du musst es beim Netzbetreiber beantragen.
Kann ich die Wärmepumpe auch über den Haushaltsstrom laufen lassen?
Ja, technisch geht das ohne zweiten Zähler. Du zahlst dann aber den vollen Haushaltspreis fürs Heizen. Bei hohem Verbrauch verschenkst du damit schnell mehrere Hundert Euro im Jahr.